🔒 Sicher durchs Netz – digitale Selbstverteidigung 50+
- neustartplusKI

- 31. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wie KI und Wissen helfen, im Internet gelassen und sicher zu bleiben

Zwischen Neugier und Nervosität
„Ich würd ja gern mal was online bestellen“, sagte Peter und klappte den Laptop auf, „aber überall lauern Hacker.“
Rosa nickte. „Ich hab letzte Woche eine WhatsApp bekommen: ‚Dein Paket wartet!‘ – dabei hab ich gar nichts bestellt!“
Beide lachten unsicher.
„Man fühlt sich, als wär das Internet eine Wildnis ohne Wegweiser“, seufzte Peter.
Am nächsten Tag kam Jana vorbei, ihr Laptop unterm Arm.
„Opa, ich zeig euch, wie ihr euch schützt – mit digitaler Selbstverteidigung.“
„Selbstverteidigung? Ich brauch eher einen Schildkrötenpanzer.“
„Den bekommst du – nur eben digital.“
Vertrauen verloren
Peter war kein Technikmuffel, aber er fühlte sich ausgeliefert.
„Man klickt einmal falsch, und schon ist alles weg“, sagte er.
„Oder man merkt’s gar nicht!“, ergänzte Rosa.
Jana setzte sich zwischen sie. „Ihr müsst lernen, Warnzeichen zu lesen – und die KI hilft dabei.“
„KI?“, fragte Peter. „Die, die alles weiß?“
„Nein, die, die alles prüft. Sie erkennt gefälschte Mails, warnt vor gefährlichen Seiten und erstellt sichere Passwörter.“
Erste Schritte zur digitalen Abwehr
Jana installierte ein Programm, das mit künstlicher Intelligenz Betrugsversuche analysiert.
„Siehst du diese E-Mail?“ fragte sie. „Die KI sagt: 96 % Wahrscheinlichkeit für Phishing.“
„Wie macht sie das?“
„Sie vergleicht Sprache, Absender und Links mit Millionen Beispielen. Wenn was faul ist, weiß sie’s sofort.“
Peter klickte erleichtert: „Dann ist das ja wie ein Wachhund fürs Internet.“
„Genau – nur bellt er leise.“
Rosa grinste: „Und braucht kein Futter.“
Wenn Wissen beruhigt
Ein paar Tage später bekam Peter wieder eine verdächtige Mail.
Statt Panik klickte er auf „Prüfen“.
Sekunden später erschien: „Gefälschte Adresse erkannt. Kein Risiko eingehen.“
„Na bitte!“, rief er stolz.
Abends schrieb er Rosa:
„Ich hab die Mail durchschaut, bevor sie mich reinlegen konnte.“
Rosa antwortete mit einem Smiley. „Selbstverteidigung erfolgreich!“
Wenn Technik zu viel will
Beim nächsten Update forderte die App Zugriff auf Kamera und Standort.
Peter war misstrauisch.
„Warum will die das wissen?“
Jana erklärte: „Viele Programme brauchen das gar nicht – du kannst’s verweigern.“
Er lernte: Sicherheit heißt nicht, allem zuzustimmen, sondern zu wissen, wann man Nein sagt.
„Ich glaub, mein digitaler Panzer sitzt jetzt ganz gut“, meinte er.
Vom Anfänger zum Aufklärer
Heute hilft Peter seinen Freunden beim Stammtisch:
„Wenn eine Mail Druck macht – löschen! Wenn sie Geschenke verspricht – misstrauen! Wenn sie komisch klingt – KI prüfen lassen.“
Rosa ergänzt: „Und wenn du unsicher bist, frag jemanden, der sich auskennt – oder deine App.“
Die beiden lachen.
„Wir sind jetzt digitale Kampfkünstler – sanft, aber wachsam.“
Sicherheit wächst mit Bewusstsein
Digitale Selbstverteidigung ist keine Frage des Alters, sondern der Haltung.
Künstliche Intelligenz unterstützt, warnt, prüft – aber die Entscheidung bleibt beim Menschen.
Wer aufmerksam bleibt, bewegt sich frei und sicher in der digitalen Welt.
Werde dein eigener Netz-Schutzengel
Richte Passwort-Manager, Spam-Filter und KI-Prüfer ein.
Lerne, Warnsignale zu erkennen – und sprich über deine Erfahrungen.
Sicherheit ist Wissen, geteilt und angewendet.


